U-Behälter? DTB-Behälter? Oder eine Alternative?

Finden Sie den passenden Ladungsträger für Rollen, Rohre oder Hülsen.

GIF eines U-Behälters in verschiedenen Anwendungsformen.

Wer Rollen und Stäbe, Rohre oder Coils lagern und transportieren muss, nutzt dafür in der Regel U-Behälter bzw. DTB-Behälter, denn diese Mehrweg-Ladungsträger gelten als besonders vielseitig. Und doch sind sie nicht automatisch für jedes runde Ladegut die beste Wahl. Dieser Beitrag zeigt, wofür sich der U-Behälter eignet, wo Langgutbehälter, Gitterbehälter, Rollenbehälter oder Rungengestelle besser passen.

Was ist ein U-Behälter?

Aufbau und Grundprinzip

Ein U-Behälter besteht im Kern aus einem Boden und zwei Seitenwänden.

Die offenen Stirnseiten sind das zentrale Merkmal und bilden die namensgebende U-Form.

Ursprünglich stammt die Bauart aus der Textilbranche, wo sie für Ballen- und Rollenware entwickelt wurde.

Heute ist der U-Behälter ein robuster Sonderladungsträger, der in vielen Branchen für Stabilität, gutes Handling und eine lange Nutzungsdauer sorgt.

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Ausführungen, Ausstattung und Handling

Je nach Ladegut und Logistikprozess werden U-Behälter unterschiedlich konstruiert. Bei der Auskleidung ist eine Blechauskleidung ebenso möglich wie eine Variante mit Spanplatten. Zwischenböden aus unterschiedlichen Materialien sind ebenfalls kein Problem. Bei Bedarf verhindert eine Spannkette, dass Seitenwände durch das Gewicht des Ladegutes auseinandergedrückt werden. Abmessungen und Traglast des Behälters werden durch das Ladegut definiert. Da die Behälter meist vierseitig unterfahrbar sind, lassen sie sich mit gängigen Flurförderzeug bewegen.

Die Stärken des U-Behälters

U-Behälter mit gratfreier Blechauskleidung für den Transport und die Lagerung von getafelten, gewickelten oder gerollten Textilien

Vorteile auf einen Blick

  • Volle Übersicht und schneller Zugriff durch offene Stirnseiten

  • Beladen wie leer stapelbar, dadurch effiziente Nutzung der Lagerfläche

  • Als faltbarer DTB-Behälter im Leerzustand platzsparend zu lagern

  • Robuste Konstruktion für den Dauereinsatz im Mehrwegkreislauf

  • Durch Abrutschsicherungen oder Auskleidungen individuell konfigurierbar
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U- oder DTB-Behälter? Oder ein anderer Ladungsträger?

U-Behälter bzw. DTB-Behälter decken ein breites Anwendungsspektrum ab. Je nach Form, Gewicht und Handling des Ladeguts kann jedoch ein spezialisierter Ladungsträger die bessere Wahl sein. Die folgenden Gegenüberstellungen helfen bei der Einordnung.

U-Behälter?

Oder DTB-Behälter?

Beide Begriffe bezeichnen im Kern dieselbe Bauform und werden meist synonym verwendet.

Der DTB-Behälter ist dabei die ursprüngliche, standardisierte Variante aus der Textilbranche.

Der Begriff U-Behälter ist allgemeiner gehalten und umfasst alle Ladungsträger in U-Form, unabhängig von Branche und Ausführung.

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U- oder Langgutbehälter?

Die Abmessungen entscheiden

Bei der Frage ob ein U-Behälter oder ein Langgutbehälter die bessere Wahl ist, kommt es vor allem auf die Abmessungen des Ladegutes an. Die U-Form ist nämlich kein Gegensatz zum Langgutbehälter: Viele Langgutbehälter sind selbst als offene U-Konstruktion ausgeführt, und umgekehrt gibt es U-Behälter, die gezielt für längere Güter ausgelegt sind.

Bei ausgesprochenem Langgut und Überlängen kommen speziell dafür dimensionierte Langgutbehälter und Langgutgestelle zum Einsatz, die das Ladegut über die gesamte Länge sicher führen, häufig ebenfalls in U-Form.

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U-Behälter oder Gitterbehälter?

Loses oder formstabiles Ladegut?

Bei der Wahl zwischen U-Behälter oder Gitterbehälter kommt es auf die Beschaffenheit des Ladeguts an.

Gitterbehälter umschließen lose, kleinteilige oder unregelmäßige Güter.

U-Behälter haben hingegen geschlossene Seitenwände und sind auf größere, formstabile Einheiten wie Rollen oder Profile zugeschnitten, die von den Stirnseiten aus zugänglich bleiben sollen.

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Stapel- und klappbarer Großraum-Gitterbehälter mit je zwei Blech- und Gitterwänden

U-Behälter oder Rollenbehälter

Unterschiedliche Stärken

Beide Bauformen können Rollenware aufnehmen, setzen dabei aber unterschiedliche Schwerpunkte.

Der U-Behälter garantiert mit seiner offenen Bauform schnellen Zugriff, volle Übersicht und eignet sich insbesondere für Transport und Lagerung mehrerer robuster Rollen mit unterschiedlichen Abmessungen und Durchmessern.

Der Rollenbehälter hingegen ist eher für eine oder zwei Rollen konstruiert. Seine Aufnahme eignet sich insbesondere für Rollenware mit beispielsweise sensibler Oberfläche, die einen Rundumschutz benötigt. 

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U-Behälter oder Rungengestell

Entscheidend sind Abmessungen und Gewicht

Sobald schwere Coils oder stehend zu lagernde Güter ins Spiel kommen, sind Rungengestelle und Rungenpaletten im Vorteil. Steck- oder klappbare Rungen sichern das Ladegut vertikal, nehmen hohe Lasten auf und sorgen dafür, dass die Beladung deutlich einfacher verläuft als bei U-Behältern.

Zusätzlich lassen sich Rungengestelle beispielsweise mit einer Prismenaufnahme ausstatten, die die Rolle in der Auflage zentriert und sicher gegen Wegrollen fixiert. Der U-Behälter hingegen spielt dort seine Stärke aus, wo der schnelle Zugriff auf liegende Rollen- und Profilware gefragt ist.

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Auswahlübersicht auf einen Blick

Tabelle, die verschiedene Anwendungsbereiche von U-Behältern im Vergleich zu anderen Ladungsträgern aufzeigt

Entscheidungshilfe

Was Sie sich fragen müssen

Wer folgende Punkte klärt, grenzt die Konstruktionsart schnell ein und findet den perfekten Ladungsträger für seine individuellen Anforderungen.

 

  • Welche Form und Geometrie hat das Ladegut (Rolle, Stab, Profil, Coil)?

  • Wie schwer ist das Ladegut, und soll es eher gelagert oder transportiert werden?

  • Müssen Bestand und Ware jederzeit sichtbar und schnell zugänglich sein?

  • Wie wichtig sind Stapelbarkeit und platzsparende Leergutrückführung?

  • Welche Anforderungen bestehen an Ladungssicherung, Handling und Fördertechnik?

 

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Ihr individueller U-Behälter von treplog

Als Hersteller von Sonderladungsträgern fertigt treplog individuell nach Kundenanforderung U-Behälter und DTB-Behälter nach Maß. So bekommen unsere Kunden ihren, genau auf Ladegut, Prozess und Leergutkonzept zugeschnittenen, Sonderladungsträger. Wie das in der Praxis abläuft, zeigen unsere 5 Schritte zum perfekten Ladungsträger.

Erfahren Sie jetzt mehr über unsere 5 Schritte zum perfekten Ladungsträger in unserem gleichnamigen Blogbeitrag.

Fazit

So treffen Sie die richtige Wahl

Der U-Behälter ist ein vielseitiger, wirtschaftlicher Mehrweg-Ladungsträger für Rollen, Stäbe und Profile.

Er kommt überall dort zum Einsatz, wo Übersicht, schneller Zugriff und gute Stapelbarkeit zählen.

Für Langgut, lose Kleinteile, besonders empfindliche Rollen oder schwere, stehende Lasten lohnt der Vergleich mit passenderen Ladungsträgern wie Langgutgestellen, Gitterbehälter, Rollenbehälter oder Rungenpaletten.

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